Ein Dienst, ein Weg.
Eigene Leitungen für jeden Zweck können gut funktionieren. Viele getrennte Wege machen ein Zuhause aber schwerer anpassbar.
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Vision
Stell dir ein Zuhause vor, in dem Solaranlage, Batteriespeicher, Elektroauto, Heizung und Haushaltsgeräte ganz selbstverständlich zusammenspielen. Strom ist dort verfügbar, wo und wann das Leben ihn braucht.
Ein elektrisches Zuhause
Ein elektrischer Alltag entsteht aus vielen Möglichkeiten, Strom zu erzeugen, zu speichern und zu nutzen. Ein Dach, ein Auto, eine Wärmepumpe und das große Stromnetz können alle ihren Teil beitragen.
Strom in der Nähe erzeugen oder aus vielen Quellen beziehen.
Strom oder nutzbare Wärme für den richtigen Moment aufbewahren.
Mit Strom Komfort, Mobilität, Arbeit und Pflege ermöglichen.
Die Technologien werden sich ändern. Erzeugen, Speichern und Nutzen bleiben.
Erzeugen
Eine Solaranlage auf dem Dach kann Strom nah bei den Menschen erzeugen, die ihn nutzen. Windenergie, Wasserkraft, Geothermie und Kernspaltung können über das Netz viele Haushalte versorgen. Jede Quelle hat eigene Stärken und Grenzen, eine andere Größenordnung und ihren eigenen Platz.
Keine Quelle muss alles leisten. Sonnenlicht verändert sich im Tageslauf, Wind folgt dem Wetter und andere Quellen haben andere Muster. Ein breiter Mix kann verschiedene Orte zu verschiedenen Zeiten versorgen.
Leistungsfähigere Solartechnik, neue Geothermieverfahren, Wellen- und Gezeitenkraft sowie fortschrittliche Kernkraft könnten weitere Möglichkeiten schaffen. Falls kommerzielle Fusion praktisch nutzbar wird, könnte sie eines Tages eine weitere Stromquelle für das große Stromnetz sein. Sie ist eine Möglichkeit, kein Versprechen und keine Technik für das Zuhause.
Viele Quellen können ein Ziel teilen: verlässlichen Strom für das Leben.
Speichern
Ein Hausspeicher kann Solarstrom für den Abend aufbewahren. Ein Elektroauto speichert Strom für die Fahrt. Mit bidirektionaler Technik und der nötigen Unterstützung vor Ort können manche Fahrzeuge auch ein Haus oder das Netz versorgen. Das hängt vom Auto, von der Ladestation, von der Installation, vom Energieanbieter und von den örtlichen Regeln ab.
Ein Speicher sieht nicht immer wie eine Batterie aus. Ein Warmwasserspeicher kann Wasser warm halten. Ein gut gedämmtes Gebäude kann Wärme oder kühle Luft bewahren. Ein Pumpspeicherkraftwerk pumpt Wasser nach oben und erzeugt später wieder Strom daraus.
Verschiedene Speicher überbrücken unterschiedlich lange Zeiträume, von schnellen Reaktionen bis zu Tagen oder Jahreszeiten. Flow-Batterien, Natrium-Ionen-Batterien, Druckluft, fortschrittliche Wärmespeicher, Schwerkraft und Wasserstoff bieten wachsende Möglichkeiten für unterschiedliche Aufgaben.
Speicherung ist mehr als ein Kasten an der Wand. Sie umfasst jede sinnvolle Art, Strom für später aufzubewahren.
Nutzen
Menschen möchten keine Elektronen verwalten. Sie möchten Licht, warmes Wasser, Komfort, Essen, saubere Kleidung, Mobilität, Arbeit, Pflege und Kommunikation. Strom ist wichtig, weil er all das im Alltag möglich macht.
Mancher Stromverbrauch lässt sich auf einen besseren Zeitpunkt verschieben. Autos können oft laden, während sie parken. Wasser kann warm werden, bevor es gebraucht wird. Heizung und Kühlung können sich anpassen, ohne den Komfort zu verändern. Manche Dinge können nicht warten: Medizinische Geräte, eine Mahlzeit, ein sicheres Zuhause oder eine Fahrt können sofort wichtig sein.
Du solltest entscheiden, was zählt, statt jedes Gerät einzeln zu steuern. Das System sollte deine Prioritäten beachten und flexible Geräte danach koordinieren. Dasselbe Prinzip gilt auch für den öffentlichen Verkehr, den Gütertransport, die Landwirtschaft, Werkzeuge und Maschinen, die Pflege und die Industrie.
Der Wert von Strom liegt nicht im Stromfluss selbst. Er liegt in dem Leben, das dieser Strom möglich macht.
Ein gemeinsames Medium
Denk dabei an ein Bild. Häuser brauchten getrennte Wege für verschiedene Signale. Mit Ethernet konnten viele Arten von Daten ein gemeinsames Netz nutzen. Strom kann Erzeugung, Speicherung, Mobilität, Heizung und Alltag auf ähnliche Weise verbinden.
Eigene Leitungen für jeden Zweck können gut funktionieren. Viele getrennte Wege machen ein Zuhause aber schwerer anpassbar.
Mit Ethernet konnten verschiedene Dienste ein gemeinsames Datennetz nutzen. So ließen sie sich leichter bewegen und verändern.
Strom ist nicht dasselbe wie Daten, und eine Batterie ist keine Heizung. Doch verschiedene physische Systeme können über eine gemeinsame elektrische Grundlage zusammenarbeiten, ohne gleich zu werden.
Ein gemeinsames Medium macht Systeme nicht gleich. Es hilft ihnen, zusammenzuarbeiten.
Für das Leben gemacht
Mehr elektrische Möglichkeiten sollten nicht für mehr Verwirrung sorgen. Auch mit Solaranlage, Speicher, Autos, Heizung und künftigen Geräten sollte sich alles weiterhin wie ein Zuhause anfühlen, nicht wie ein Leitstand.
Du solltest dein Energiesystem nicht selbst im Detail steuern müssen. Du solltest sagen können, was zählt: Komfort, ein geladenes Auto, eine Reserve, sauberer Strom oder ein Budget. Das System sollte die Details übernehmen und nur dann deine Aufmerksamkeit brauchen, wenn es nötig ist.
Mehr Quellen können das Energiesystem widerstandsfähiger machen. Mehr Speicher geben dir mehr Freiheit darüber, wann du Strom nutzt. Auswahl wird dann wertvoll, wenn sie verständlich ist und du die Kontrolle behältst.
Das System kann im Hintergrund komplex sein und sich im Alltag trotzdem ruhig anfühlen: verständlich, wenn du hinsiehst, anpassungsfähig, wenn sich etwas ändert, und bereit für die Momente, die zählen.
Powerbeat
Powerbeat entwickelt das gemeinsame Modell, das unterstützte Geräte zusammenführt, damit sich das elektrische Zuhause als Ganzes verstehen und koordinieren lässt.